Meldetechnik
Diese Meldetechnik – auch optischer Telegraph genannt – wurde für die schnelle Nachrichtenübermittlung über große Entfernungen entwickelt. Hierfür wurden Meldetürme mit schwenkbaren Flügeln, Blenden oder handgeführten Flaggen ausgestattet, mit denen visuelle Signale schnell und präzise gesendet werden konnten. Die Information wurde durch die unterschiedlichen Positionen der mechanischen Elemente codiert.
Diese Technologie wurde im 17. JH in Europa entwickelt, als Regierungen die Notwendigkeit einer Kommunikation erkannten, die schneller und zuverlässiger als Meldereiter war. Die erste Semaphor-Meldestrecke ging in Frankreich im Jahr 1794 in Betrieb und diente der militärischen und staatlichen Kommunikation. Am Schluss umfasste das Netzwerk 555 Stationen und erstreckte sich über 4800 Kilometer.
Während des frühen 19. JH waren Meldesysteme mit handgeführten Flaggen besonders bei den Marinen weit verbreitet, wo sie in Seeschlachten eine entscheidende Rolle spielten. Noch heute wird die Technik auch von modernen Seestreitkräften und Flotten eingesetzt. Auch während des Bürgerkriegs in den USA wurde die Technik militärisch verwendet, aber sie wurde bald durch den elektrischen Telegrafen und danach durch Funkmeldung ersetzt.
Auf diesen Traditionen baut CSE-Semaphore heute mit fortschrittlicher Fernwirk- und Fernmeldetechnik auf, wobei auch das Internet und die Webserver-Technologie für kostengünstige Überwachungs- und Regelungsanwendungen eingesetzt werden.
